Rückvergütung – ein wesentliches Kriterium beim Kaufentscheid

Gutschrift(Dezember 2015) Die strategische Planung des Reimbursement Prozesses für klinisch einzusetzende Medizinprodukte muss Seitens der Hersteller bereits vor der Markteinführung vorgenommen werden. Um ein Produkt in die Rückvergütungsmechanismen des G-DRG Systems einzubinden und somit dessen Einsatz aus ökonomischen Gesichtspunkten überhaupt erst realistisch werden zu lassen, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Krankenhaus und Hersteller unerlässlich.

 

Besonders kleine mittelständige Unternehmen oder Firmen aus dem Ausland haben es schwer in Deutschland einen Absatzmarkt zu finden. Ihnen fehlen häufig grundlegende Kenntnisse des Systems. So bleibt die diese Zusammenarbeit häufig aus und die Innovationen verschwinden meist, ehe sie beim Patienten angekommen sind.

Damit Innovation beim Patienten ankommt – Dies ist der Leitsatz des Reimbursement Institutes. Die Umsetzung dieses Ziels spiegelt sich auf allen Ebenen wieder und zieht sich wie ein roter Faden durch das Unternehmen.

Die umfangreichen Internetseiten und die Online Plattform des Institutes beschreiben informativ und transparent die bislang eher undurchsichtigen Pfade des G-DRG Systems.

Während sich das Reimbursement Institute die Beratung und Unterstützung der Hersteller in Bezug auf die Erlangung einer Rückvergütung zur Kernaufgabe gemacht hat, liefert die Online Plattform reimbursement.INFO einen Weg, diese auch zu transportieren.

 

Die Problematik:

Welcher OPS gehört zu welchem Produkt? Diese Frage beschäftigt die Kodierer eines Krankenhauses täglich. Über die Verfahrensbeschreibung, welcher bislang als alleiniger Anhaltspunkt für die Zuordnung eines OPS dient, kann ohne tiefgründige Recherche keine evidenzbasierte Zuordnung erfolgen. Besonders deutlich wird dies am Beispiel von Stents. Die Vielzahl an unterschiedlichen Herstellern, Materialien, Beschichtungen und Lokalisationsgebieten macht eine eindeutige Zuordnung schwer und benötigt Zeit, die nicht vorhanden ist.

Folglich richtet sich die Frage der korrekten Kodierung an das Außendienstpersonal. Dicht gefolgt von der Frage der Rückvergütung. Aber ist das Außendienstpersonal firm genug um solch tragende Informationen zu liefern, welche von Erlösverlusten bis hin zu langwierigen MDK anfragen reichen können?

Das Außendienstpersonal muss heute also bestenfalls Verkäufer, Mediziner und Spezialist des deutschen Abrechnungssystems sein. Klingt ein bisschen nach “Eierlegender Wollmilchsau”. Die gibt es zwar, sind aber eher selten anzutreffende Exemplare.

 

Ein Lösungsweg
Die Online Plattform reimbursement.INFO ermöglicht über den OPS Guide eine schnelle Evaluation des korrekten OPS, macht die Zuordnungslogik und somit die Rückvergütungsrelevanz eines OPS sichtbar und bietet darüber hinaus eine für das Krankenhaus wesentliche Funktion:

Welcher OPS für welches Produkt anzuwenden ist, kann nun seitens der Hersteller im OPS Guide angegeben werden. Attachments, Fachinformationen zu Kodierfragen und Kostenstellen/Kostenartenzuordnung (gemäß InEK) helfen weiterhin die Kodierqualität zu verbessern, welche eine wesentliche Säule der jährlichen Weiterentwicklung des stationären Abrechnungssystems darstellt.

Die NUB Börse und der Krankenhaus Guide runden die Dienste der Online Plattform ab und bieten einen vollumfänglichen Support in Sachen klinische Rückvergütung. Ein einzigartiges Marketinginstrument für Hersteller!

Weitere Informationen finden Sie unter https://reimbursement.institute und https://reimbursement.info

Quelle Text: © reimbursement.institute

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