AOK-Leonardo Preis 2014 für „Betriebliches Gesundheitsmanagement“

Gesundheitsmanagement(fb-April 2014) Zum insgesamt dritten Mal wurde vom AOK-Bundesverband der „AOK-Leonardo“ als Förderpreis für Digitale Prävention im Rahmen der CeBIT in Hannover vergeben. Für die Idee und Konzeption eines Simulationsprogramms (SIM4BGM) zum betrieblichen Gesundheitsmanagement in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) wurden das Konsortium aus dem paluno-Institut der Universität Duisburg-Essen und der Smart Living GmbH in Dortmund prämiert. Das Bundesforschungsministerium ist Schirmherr des Förderpreises und stellt für die Umsetzung von „SIM4BGM“ Projektmittel in Höhe von bis zu 200.000 Euro bereit.

 

Zum SIM4BGM Simulationsprogramm

„Sim4BGM“ soll als mobile Anwendung (App) auf Tablet-PC’s nutzbar sein, wobei die Aufbereitung und Zusammenstellung von Daten und Informationen, berechnungsintensive Operationen für eine Simulation, der Zugriff auf externe Datenbanken, etc. auf einem Server durchgeführt wird.?Der Entscheidungsträger ist bei der Entwicklung seines unternehmensspezifischen BGM-Prozesses frei, erhält jedoch Hinweise und Vorschläge sofern z.B. Phasen nicht korrekt geplant/angeordnet sind; Maßnahmen nicht phasenrelevant sind oder Ziele möglicherweise nicht erreicht werden können.

Der Entscheidungsträger eines KMU soll durch individuelle Auswahl und Anordnung von Maßnahme n seinen unternehmensspezifischen BGM-Prozess entwickeln und diesen animiert einer Simulation unterziehen, um die individuellen Auswirkungen auf sein Unternehmen zu erkennen.?Durch die Integration von Techniken des Social Media und des Content Management in die mobile Anwendung können Mitarbeiter ihre Gesundheitskompetenz einzeln oder gemeinsam verbessern.

Das Ergebnis von „Sim4BGM“ ist, dass Entscheidungsträger von klein- und mittelständischen Unternehmen durch Simulation und Animation die individuellen Auswirkungen eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements auf ihr Unternehmen vor dessen Einführung hinsichtlich weicher Faktoren (Motivation, Zufriedenheit, Fluktuation, etc.) und harter Faktoren (ROI, Kosten, Nutzen) bewerten können. Mitarbeiter eines Unternehmens nutzen das Softwareprodukt um sich aktiv am BGM-Prozess zu beteiligen und um ihre Gesundheitskompetenz zu steigern (Information über den Prozessablauf, Informationen über Maßnahmen, Feedback zu Maßnahmen, etc.).

Quelle Text: Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement, AOK, Smart Living GmbH