BMWi-Studiendokumentation zur Gesundheitswirtschaft

Reading - Open Textbooks(fb-Juli 2014) Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat die Ergebnisse eines Forschungsprojektes zur Bedeutung der Gesundheitswirtschaft in Deutschland veröffentlicht. Die Studien zeigen die große ökonomische Bedeutung der Gesundheitswirtschaft und die überragende Rolle des medizintechnischen Fortschritts für Produktivitätssteigerungen im Gesundheitssystem und für die Volkswirtschaft insgesamt.

 

Die vorgelegte „Gesundheitswirtschaftliche Gesamtrechnung“ zeigt, dass die Branche rund 6 Millionen Menschen Beschäftigung bietet. Weitere 3 Millionen Arbeitsplätze hängen in anderen Branchen davon ab. Insgesamt wird jeder neunte Euro des Bruttoinlandprodukts in der Gesundheitswirtschaft erwirtschaftet. Das entspricht einem Anteil von rund 11 Prozent. Von 2006 bis 2011 ist die Branche dabei fast doppelt so stark gewachsen wie andere Wirtschaftsbranchen. Der Anteil der Branchen an den deutschen Exporten beträgt 6,4 Prozent. Der positive Außenhandelsbeitrag beträgt 13,6 Milliarden Euro.

Eine zweite Studie zur Produktivität der Gesundheitswirtschaft zeigt, dass der medizinisch-technische Fortschritt (MTF) Produktion und Wertschöpfung erhöht und dadurch die Einnahmenbasis der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der Rentenversicherung (RV) verbessert.

Die komplette Dokumentation „Innovationsimpulse der Gesundheitswirtschaft – Auswirkungen auf Krankheitskosten, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ kann unter dem Link des BWMi als PDF Dokument abgerufen werden.

Quelle Text: BvMed, BMWi

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