Nachlese zum Hamek 2014 in Hamburg

Hamek 2014_Referenten(fb-Mai 2014) Nach Ansicht der Organisatoren und Veranstalter des Hamek 2014, dem fbmt Fachverband Biomedizinische Technik e.V, Göttingen, der Euritim Bildung + Wissen GmbH, Wetzlar, und der Firma seca GmbH & Co. KG, Hamburg, war das Symposium für Medizintechnik ein voller Erfolg. Nachdem sich der Ulmek und der Wümek (Medizintechnikkongresse in Ulm und Würzburg) im Süden etabliert haben, war dies das erste Symposium für Medizintechnik im Norden Deutschlands. Der Hamek 2014 stand unter dem Motto „Instandhaltung der Medizintechnik im Krankenhaus – Messen, Prüfen, Vorbeugen“.

 

Die Experten aus der Praxis vermittelten in ihren Fachvorträgen Wissenswertes für Medizintechniker im Krankenhaus. Im Fokus standen die stetig steigenden Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen sowie sich ändernde gesetzliche Bestimmungen. Themen wie „Messtechnische Kontrollen“, „Änderung bei der Prüfung von Bildschirmen für medizinische Diagnostik“ und „Das Medizinprodukterecht im Umbruch“ zeigten die hohe Praxisorientierung der Veranstaltung. Matthias Gerling, seca Bereichsleiter Technischer Service, ging in seinem Vortrag „Vorbeugende Maßnahmen zur Vermeidung zusätzlicher Kosten für klinische Mess- und Wägetechnik“ auf das neue Mess- und Eichgesetz (MessEG) ein, das ab 1.1.2015 in Kraft tritt. Er erläuterte, welche neuen Pflichten auf den Betreiber von Waagen in der Heilkunde zukommen. Zudem stellte er die umfangreichen Leistungen des seca Service vor: Eichservice, Kalibrierung und Reparatur aller Waagentypen aller Hersteller – auch für Labor und Analysenwaagen. Diese Leistungen nutzen immer mehr Medizintechniker in ihren Krankenhäusern. Diejenigen, die bereits Erfahrung mit dem seca Service gesammelt haben, bestätigten die hohe Arbeitserleichterung aufgrund der Zusammenarbeit. Wilfried Schröter, Leiter Medizintechnik am Allgemeinen Krankenhaus Celle, lobte: „Das läuft wie von selbst!“.

 

Informationsaustausch und Firmenbesichtigung

Daneben blieb den Symposium-Teilnehmern ausreichend Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und Kennenlernen der Produkte und Dienstleistungen auf der begleitenden Industrieausstellung. Hier stand natürlich auch der medical Body Composition Analyzer seca mBCA 515 bereit, die individuelle Körperzusammensetzung der Medizintechniker zu ermitteln.

Zudem bot seca eine Firmenbesichtigung mit Stopps in der Entwicklung, der Fertigung und der Qualitätssicherung an. Die Möglichkeit, hinter die Kulissen des Weltmarktführers im medizinischen Messen und Wiegen zu schauen, wurde von allen Teilnehmern genutzt.

 

Weitere Veranstaltungen in Hamburg in Sicht

Abschließend werteten alle Referenten, Teilnehmer und Aussteller den Hamburger Kongress als gelungen. Die Veranstalter sind sich einig, dass der Hamek 2014 der Auftakt zu weiteren Symposien für Medizintechnik in Hamburg war.

 

Bildunterschrift: Die Referenten des Hamek 2014 (v.l.n.r.):
Wilfried Schröter (AKH Celle), Dr. Thomas Bösel (Universitätsmedizin Rostock), Dubravka Maljevic (DRK Kliniken Berlin), Marco Winkelmann (S-L-E Germany GmbH, Husum), Dr. Christoph Göttschkes (Rechtsanwaltskanzlei Lücker MP-Recht, Essen), Matthias Gerling (seca gmbh & co. kg, Hamburg) und Monika Hofmann-Rinker (Euritim Bildung + Wissen GmbH & Co. KG, Wetzlar). Nicht auf dem Foto: Dirk Cordt (GMC-I Messtechnik GmbH, Nürnberg).

Quelle Text/Bild: hellblau PR