Patientensicherheit und Pannen im Krankenhaus

Dr. Kirsten Börchers(fb-Februar 2015) „Deutsche Kliniken sollten der Patientensicherheit höchste Aufmerksamkeit widmen. Pannen und selbst Fehlbehandlungen müssen restlos aufgeklärt und dennoch als Schätze begriffen werden, die es ermöglichen, dieselben Fehler nicht noch einmal zu machen.“ Diese recht provokante Aussage stammt von Dr. med. Kirstin Börchers aus Herne. Sie fordert einen Kulturwandel im Umgang mit medizinischen Fehlern. „Nicht mehr wer ist schuld, sondern was ist schuld, sollte uns interessieren“, meint die Vizepräsidentin a.D. des Deutschen Ärztinnenbundes.

 

Die gelernte Gynäkologin ist seit zehn Jahren mit ihrer eigenen Unternehmensberatung auf die Themen Qualitäts- und Risikomanagement für die Gesundheitsbranche spezialisiert. Zur Untermauerung ihrer obigen Worte unterhält sie gemeinsam mit ihrem Team eine eigene Fehlerdatenbank für genau diesen Bereich. Denn die Systeme der großen Versicherungen sind in der Regel unzugänglich für die Öffentlichkeit. Evidentem Zahlenmaterial zufolge kommen bei fünf bis zehn Prozent der Krankenhausbehandlungen unerwünschte Ereignisse vor. Nach Börchers Einschätzung sind davon etwa 30 bis 50 Prozent vermeidbar, ein Teil etwa durch den Einsatz so genannter Patientensicherheitsarmbänder. Im hektischen Klinikalltag könne dadurch Verwechslungen und Fehlbehandlungen effektiv vorgebeugt werden.

Durch ihre Beratertätigkeit ist Dr. Börchers immer wieder ganz nah dran an den Entscheidern der Gesundheitsbranche, etwa durch intensive Analyse- und Beratungsgespräche mit Geschäftsführern und Chefärzten. Auch zur Politik pflegt sie gute Kontakte. So begrüßte sie erst kürzlich die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, Ingrid Fischbach, MdB, als Gratulantin zum zehnjährigen Firmenjubiläum von QM BÖRCHERS CONSULTING +.

Die Expertin gibt ihr Wissen gerne auf Seminaren und Veranstaltungen weiter, z.B. im Februar beim Business Breakfast „Patientensicherheit“ in Frankfurt und am 23. April in Hamburg (Link unten). Dort können Interessierte die Fachfrau auch persönlich treffen und Fragen zum Thema stellen. Gleiches gilt auch für ihr eigenes Seminar im Rahmen der Weinroten Seminarreihe: Die Veranstaltung „Risikomanagement: Die G-BA-Richtlinie erfüllen“ (Link unten) klärt über die Grundlagen des Risikomanagements auf, stellt die G-BA-Mindeststandards vor, nennt Synergieeffekte von Qualitäts- und Risikomanagement und zeigt Wege zur erfolgreichen Etablierung einer Sicherheitskultur (CIRS).

Quelle Text: Pressebüro QM BÖRCHERS CONSULTING + pressebüro laaks

Quelle Bild: Pressebüro QM BÖRCHERS CONSULTING + pressebüro laaks