Whitepaper zu aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen

White Paper (fb-November 2015) Siemens Financial Services (SFS) hat ein Whitepaper veröffentlicht, wo die aktuellen Herausforderungen im Gesundheitssektor sowie mögliche Finanzierungsmöglichkeiten durchleuchtet und diskutiert werden. In einer qualitativen Erhebung wurden Finanzmanagern von Krankenhäusern in 13 Ländern befragt und vier hauptsächliche Herausforderungen identifiziert:

 

  • Durchführung notwendiger Investitionen trotz knapper Mittel
  • Anpassung an Marktentwicklungen
  • Zugang zu digitaler Innovation und technologischen Neuerungen
  • Einhaltung gesetzlicher Vorschriften in einem volatilen regulatorischen Umfeld

Die Studie beleuchtet auch, wie innovative Finanzierungstechniken Finanzmanagern im Gesundheitswesen helfen, diese Probleme zu bewältigen und dadurch Gesundheitsleistungen und Therapieerfolge verbessern.

Die Umfrage verdeutlicht, dass Gesundheitsdienstleister oft notwendige Investitionen aufgrund knapper Budgets nicht durchführen können, was sich wiederum negativ auf die Patientenversorgung auswirken kann. Gleichzeitig wird die Budgetplanung für die Gesundheitseinrichtungen immer schwieriger. Gründe hierfür sind vor allem sich verändernde Anforderungen auf Patientenseite und steigender Wettbewerbsdruck. Zudem setzt der schnelle technologische Fortschritt viele Organisationen unter Druck. Denn nur durch den Einsatz modernster Technik können Qualität und Produktivität langfristig verbessert werden. Des Weiteren sehen sich viele Befragte mit der Aufgabe konfrontiert nötige Restrukturierungen bei bestehenden gesetzlichen Vorgaben und Regulierungen durchzuführen.

Eine Antwort vieler Finanzmanager im Gesundheitswesen darauf ist die Diversifikation ihrer Finanzierungslösungen. Dabei werden vor allem Leasing, Miet- sowie nutzungsbasierte Modelle zunehmend als besonders geeignete Finanzierungsmethoden gesehen, da so der Cashflow optimiert und Budgets besser kontrolliert werden können.

Zudem können alternative Finanzierungslösungen projektspezifisch und an die individuelle Situation angepasst werden. Darüber hinaus erhalten Finanzmanager einen besseren Überblick über das Verhältnis von Kosten pro Patient, da bei derartigen Modellen die Gesamtbetriebskosten einer neuen Technologie von Anfang an mit berücksichtigt werden können. Auch vorhandene Budgets können flexibler eingesetzt werden, weil vorhandenes Kapital nicht mehr durch den Kauf von Sachanlagen gebunden wird. Weitere Vorteile sind beispielsweise auf die tatsächliche Inbetriebnahme von Geräten abgestimmte Zahlungstermine sowie Rahmenvereinbarungen für künftige Anschaffungen.

„Flexible Finanzierungstechniken rücken angesichts sprunghaft steigender Betriebskosten im Gesundheitswesen und strengerer Leistungsmaßstäbe immer mehr in den Vordergrund“, sagt Kai-Otto Landwehr, Leiter des Commercial-Finance-Geschäfts von Siemens Financial Services in Deutschland. „Mit Hilfe intelligenter Finanzierungsmethoden können Gesundheitsdienstleister zusätzliche Kunden gewinnen, sich erfolgreich an Marktveränderungen anpassen und eine bessere Gesundheitsversorgung bieten.“

 

Methodik:

In der ersten Jahreshälfte 2015 wurde eine unabhängige Studie mit Finanzmanagern im Gesundheitswesen aus dreizehn Ländern durchgeführt: China, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Norwegen, Polen, Russland, Spanien, Schweden, Türkei und den USA. Die Teilnehmer sollten sich dazu äußern, welche zentralen Herausforderungen ihre Organisationen zu lösen haben, wie sich diese auf ihre Ziele auswirken und mit welchen Finanzierungstechniken sie diese Probleme meistern.

 

Weitere Informationen zu Siemens Financial Services finden Sie unter www.siemens.com/finance.

 

Quelle Text: Siemens Financial Services (SFS)

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