Buchvorstellung: „Zukunft Gesundheit – regional, vernetzt, patientenorientiert“

(September 2021) Am 1. September 2021 diskutierten Birgit Fischer, Dr. Hans-Albert Gehle, Rolf Stuppardt und Dr. Helmut Hildebrandt über die Zukunft der Gesundheit. Gleichnamig dazu lautet auch der Titel ihres aktuell erschienenen Buchs: “Zukunft Gesundheit – regional, vernetzt, patientenorientiert”. Wer mitreden möchte, kommt um die Lektüre nicht herum… und wer sich nicht dafür interessiert, kann über die Zukunft Krankheit philosophieren.

Alternativ können Sie die aufgezeichnete Diskussion hier verfolgen.

Dies sind die Inhalte des Buchs:

Seit langer Zeit orientiert sich die gesundheitliche Versorgung an einzelnen Sektoren. Gesundheit konstituiert sich jedoch darüber, dass die gesundheitlichen Herausforderungen bewältigt werden und die Unterstützung in den verschiedenen Regionen jeweils gut organisiert ist und ineinandergreift.

Es wird in Zukunft darauf ankommen, hier einen konsequenten Schulterschluss all derjenigen regelhaft zu organisieren, die sich regional vernetzen und patientenorientiert um Gesundheit und Krankheit kümmern. Als neues Ordnungselement entstehen so Gesundheitsregionen, die Prävention, Kuration, Rehabilitation und Pflege integrativ steuern.

Der Herausgeberband „Zukunft Gesundheit“ bündelt die Diskussion um die Zukunft der Gesundheitsversorgung. Namhafte Autorinnen und Autoren steuern ihre Expertise und Perspektive bei und geben u. a. Antworten auf die Fragen:

  • Warum ist die regionale Orientierung für Strukturen, Prozesse und Versorgung wichtig?
  • Welche Perspektiven ergeben sich für die in Prävention, Kuration, Rehabilitation und Pflege professionell Beteiligten sowie für den öffentlichen Gesundheitsdienst?
  • Was bedeutet die neue Ausrichtung für Versicherte, Patientinnen und Patienten, für die Bürgerinnen und Bürger in den Regionen?
  • Was lernen wir aus internationalen Erfahrungen für die regionale, vernetzte und patientenorientierte Ausrichtung?
  • Welche Erfordernisse ergeben sich für Finanzierung und Kapitalbedarf?
  • Welche Rolle könnten die Gebietskörperschaften einnehmen?
  • Was kann der Steuerungsbeitrag der Krankenkassen in einem solchen Konzept sein?
  • Wie wird der Erfolg gemessen und kann er differenziert honoriert werden?
  • Tragen Digitalisierung und E-Health zu einem Gelingen der neuen konzeptionellen Ausrichtung bei?

Kooperation und Vernetzung, integrative und interprofessionelle Patientenorientierung gewinnen schon jetzt in der Praxis an Bedeutung und die gegebenen rechtlichen Rahmenbedingungen wie auch die technisch-logistischen Infrastrukturen lassen vieles bereits zu. Es fehlt jedoch an einigen Stellschrauben, um die Beteiligten regelhaft auf den Weg einer Neuausrichtung des deutschen Gesundheitssystems zu bringen.

Quelle Text: medhochzwei Verlag

Quelle Bild: Mirjam Bauer