MUST Summit Healthcare 2017

(Januar 2018) Digitalisierung in der Medizin ist in aller Munde. Doch was heißt das eigentlich, wo steht die Medizin technisch und wie steht sie zur Digitalisierung? Unter dem Motto „Digital meets Clinical Healthcare“ trafen Mediziner, Wirtschaftler, Startups, Unternehmer, Akademiker, Vertreter aus Industrie und Stiftungen in München beim MUST Summit zusammen, um Wissen, Erfahrung, Perspektiven, Ein- und Ausblicke auszutauschen.

Eine Brücke zwischen der Welt der Klinik und der Digitalisierung möchten Dr. Dominik Böhler, Unternehmer TUM, Dr. med. Dominik Pförringer, Klinikum Rechts der Isar und die Organisatoren des Summits mit der Veranstaltung und anschließenden Terminen schlagen.

Fulminant ging es mit einer modernen Eröffnung durch Prof. Dr. Broy, den Gründungspräsidenten des Zentrums für Digitalisierung in Bayern im Dialog mit Prof. Biberthaler, dem Ordinarius für Unfallchirurgie am Klinikum Rechts der Isar der TU München am Vormittag los. In innovativen und interaktiven Formaten wurde diskutiert, teilte man Wissen und baute Brücken. Im ersten Panel diskutierten zum Thema „How to bridge the Gap“ Dr. med. Nora Zetsche, Veta Health, mit Prof. Dr. Wieland Sommer, Smart Reporting, im Dialog mit Min-Sung Sean Kim, Allianz Ventures, sowie Dr. Jochen Hurlebaus, Roche Diagnostics, über die Wege in die Digitalisierung.

Im zweiten Panel „Bridges for the digital future“ kamen Prof. Andreas Beivers, Gesundheitsökonom an der Hochschule Fresenius, mit der Digitalisierungsexpertin Dr. med. Shari Langemak, Cereneo, und Dr. Tobias Gantner, Healthcare Futurists, mit Prof. Arno Elmer, Innovation Health Partner, und Yvonne Gründler, ottonova, auf einen gemeinsamen Nenner zum Brückenbau.

Startups aus der Healthcare Branche waren aufgerufen, sich für die ausgewählten Pitch Slots zu bewerben. Zehn Startups durften antreten. Die Auswahlkriterien fokussierten sich insbesondere auf Geschäftsmodelle, welche darauf ausgerichtet sind, die Lücke zwischen Digitalisierung und dem Gesundheitswesen, die momentan besteht, realistisch zu schließen.

Am Nachmittag pitchten somit folgende Jungunternehmen:

GoClinic B.V. – GHOST  –  Mindpax.me  –  motognosis  –  CAT PRODUCTION GmbH  –  BlockHealth  –  idana  –  CLINISERVE – DXY – Climedo Health.

Ausreichend Zeit zum Netzwerken wurde zusätzlich durch moderne Ansätze wie ein Bar Camp katalysiert. Das Thema „Funding in Healthcare“ moderierten anregend und kreativ Dr. Tobias Silberzahn, McKinsey & Co sowie Dr. Kurt Höller von EIT Health. Im zweiten Camp wurde das Thema „Corporate to Innovate“, die Wege zur Kooperation zwischen Industrie und Startups beleuchtet. Dies moderierten Dr. Jochen Hurlebaus, Roche Diagnostic, Greg Nelson, Aesculap AG, Julia Kaub, KPMG, und Christian Kraft, Aesculap AG. In diesem Format fanden reger Austausch, geleiteter Dialog und konstruktive Diskussionen statt.

Den Summit unterstützten folgende Partner:

  • ZD.B | Zentrum Digitalisierung.Bayern
  • Diaverum Deutschland GmbH
  • Aesculap AG
  • Roche Diagnostics GmbH
  • KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
  • McKinsey & Company, Inc. (Knowledge Partner)

Nach einem erfolgreichen Start planen die Organisatoren und Macher des Summits eine Forstetzung im Jahr 2018.

Um den Austausch bis dahin kontinuierlich zu fördern, organisieren sie einmal pro Quartal die sogenannte Healthcare Happy Hour über das zugehörige Meetup Format: https://www.meetup.com/de-DE/Digital-Healthcare-Entrepreneurship/  und teilen regelmäßig relevante Themen aus dem Digital Healthcare Ecosystem über die LinkedIn Gruppe „Digital Healthcare Entrepreneurshiphttps://www.linkedin.com/groups/13533440  mit Gleichgesinnten.

Quelle Text: Dominik Pförringer

Quelle Bild: MUC Summit/Willer